Konzept


Menschen, die in unsere Praxis kommen, brauchen Hilfe,  die verbale Kommunikationsfähigkeit wieder herzustellen. Häufig gilt es auch, Wege zu finden, diese anzubahnen bzw. zu erweitern. Wenn das eigene Denken nicht durch passende Worte zum Ausdruck gebracht werden kann, bedeutet dies eine erhebliche Einschränkung im sozialen Geschehen und kann in die Isolation führen. Hier werden wir zuerst einmal versuchen, herauszufinden, was unsere Patienten daran hindert, kompetent zu kommunizieren und von der Sprache Gebrauch zu machen. Manchmal gleicht dies einer Detektivarbeit. Es erfordert eine ausführliche und differentialdiagnostisch angelegte Befunderhebung und die Erforschung der Vorgeschichte, die ebenfalls einen Hinweis auf die Entstehung einer Sprach- und Sprech- und Stimmstörung zu geben vermag.


Wir haben den Anspruch, stets die neuesten Erkenntnisse und Methoden umzusetzen. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass sich jedes Teammitglied regelmäßig und intensiv fortbildet . 


Praktisch alle Bereiche der Sprach- und Sprechtherapie bei Kindern, die Therapie von Lese-Rechtschreibstörungen (die nach einem praxisinternen und sehr erfolgreichen Konzept erfolgt) sowie die Therapie von myofunktionellen Störungen nach Kittel, Garliner und Padovan werden von allen Therapeutinnen unseres Teams gleichwertig abgedeckt.
Ein Schwerpunkt der Praxis ist die Therapie von kleinen spracherwerbsverzögerten bzw. nichtsprechenden Kindern (ab 2 Jahren) nach Dr. Barbara Zollinger.
Darüber hinaus verfügen einige unserer Therapeutinnen über Spezialkenntnisse und Erfahrungen bei Schlucktherapien, Myofunktionellen Therapien, Stimmtherapien, Stottertherapien und Therapie bei selektivem Mutismus.


Weiterhin beachten wir systemisch lösungsorientierte Ansätze in der Therapie. Hier werden die Systeme (Familie, PartnerIn, Arzt/Ärztin, ErzieherIn, LehrerIn, PsychotherapeutIn, ErgotherapeutIn), in denen der Patient/die Patientin lebt,  in den Therapieablauf so eingebunden, dass ein übergreifendes gemeinschaftliches Zusammenwirken zum Wohle der Patienten möglich wird.


Selbstverständlich sind für uns regelmäßige Elterngespräche, ausführliche Hausaufgabenanleitungen  sowie eine  informative Zusammenarbeit mit den versorgenden Ärzten.  Auch führen wir Kontaktgespräche mit LehrerInnen und ErzieherInnnen,  um Verständnis für die Kommunikationsbeeinträchtigung der betroffenen Kinder zu wecken, Druck und Leistungsangst abzubauen und daran mitzuwirken, die Kommunikationsfähigkeit(beeinträchtigung) bestmöglichst zu beeinflussen (überwinden bzw. zu reduzieren). Darüber hinaus bieten wir die Teilnahme bei Fallbesprechungen in Schule und Kindergarten am „rundenTisch“ an.


Wir glauben, dass wir Ihnen gute und ergebnisorientierte Therapien anbieten können, wissen aber auch, wie wertvoll Ihre Verbesserungsvorschläge für unser Team sind. Auch für Ihre Kritik sind wir dankbar und werden ein offenes Ohr haben - sprechen Sie uns an!